CH.
Jereme´- Akim du Chalet
Birma,
lilac-tabby-point
... ein Kater mit Charme und / oder schlechtem Ruf ! ? !

Als wir „Jerry“ bei Frau Schiemann, Cattery du Chalet, abgeholt hatten, kannten wir nur sein Äußeres. Seine stattliche Erscheinung und sein sanftes Wesen hatten uns damals fasziniert. Und außerdem war sein Stammbaum für unsere Zucht wichtig gewesen. All diese Dinge haben uns dazu bewogen „Jerry“ bei uns zu hause aufzunehmen. Jerry hatte sich unwahrscheinlich schnell in unserem Katzenhaushalt integriert und bald liefen die ersten Babys von ihm herum. Als sie heranwuchsen konnte man sehen, dass er mit unseren Linien sehr gut harmonierte und seine Kinder vielversprechend wurden.
All diese Tatsachen waren der Grund unserer züchterischen
Planung gewesen, die sich nun in den geborenen und sich entwickelnden Jungtieren
verwirklicht hatte. Man konnte sehen, dass sie von ihm sehr viel vererbt bekamen.
Wir waren mit „Jerry“ sehr zufrieden und hatten
in der Zwischenzeit von Frau Schiemann noch eine Tochter von ihm gekauft. Es
handelte sich hierbei um Felizitas II du Chalet, einer Birma,
seal-tortie-tabby-point.
Wir selbst haben uns aus einer Verpaarung mit ihm den
Kater „Balou“, chocolate-tabby-point, herangezogen. Balou ist schon in die
Fußstapfen seines Vaters getreten und hat ebenfalls schon sehr schöne Babys
gezeugt.
Dann aber kam eine „schwarze Wolke“ über
„Jerry“. Er war Gegenstand einer Verläumungskampagne im Internet gewesen!
Über eine Mailingliste zerrissen sich verschiedene Birmazüchter über ihn die
Mäuler und man dichtete ihm u.a. die verschiedensten Erbkrankheiten an und
vieles andere mehr!
Über einen Informanten erhielten wir davon Kenntnis.
Detailliert haben wir allen Nachwuchs von Jerry
aufgelistet und diese Daten weitergegeben. Bei all den genannten Verpaarungen
konnten keinerlei Anzeichen von Erbkrankheiten festgestellt werden. In der
Zwischenzeit haben wir das gleiche Ergebnis bei den Kindern von „Balou“ feststellen
können.
Um ganz sicher zu gehen, haben wir „Jerry“ mit
seiner Tochter „Felicitas“ verpaart. Die Möglichkeit zur Aufklärung von
Erbkrankheiten erhöht sich bei einer „Inzuchtsverpaarung“, Vater x Tochter
um mehr als 50%.
Auch hier wurde ein gesunder Wurf gezeugt. Aus dieser
Verpaarung ging ein red-tabby-point Kater, „Cadillac v. Haimhauser Schloss“
hervor, der ebenfalls für die Zucht eingesetzt werden soll.
Vor 4 Wochen erkrankte „Jerry“ an einer massiven
Blasenentzündung und war nicht mehr in der Lage Urin abzulassen, da ein
Schleimpfropfen seine Harnröhre blockiert hatte. „Jerry“ musste unter
Narkose ein Katheder gesetzt werden. Bei dieser Gelegenheit wurde er gleich
kastriert. Zwischenzeitlich ist „Jerry“ wieder ganz der „Alte“ –
vielleicht ist er ein wenig rundlicher geworden!. Na ja, als Kastrat hat man
halt keinen Stress und das Essen schmeckt auch besser.
Nun fühlt sich „Jerry“ als „Rentner“
pudelwohl. Das einzige Manko an dieser Sache ist, dass wir ihn nicht behalten können,
da er sich mit anderen Katzen nicht verträgt. Er mag einfach keine Perser,
keine Abessinier, usw.! Die einzigen Katzen, zu denen er sich hingezogen fühlt,
sind Birmamädchen und sonst nichts!
Da aber in unserem Haushalt auch andere Rassen
beheimatet sind, können keine Raufereien geduldet werden. Sie stören einfach
die Harmonie in einem Katzenverband. Diese Tatsache bewog uns leider zu
diesem Schritt!
Um dem entgegen zu wirken suchen wir für „Jerry“ einen sehr, sehr guten Platz. Ein Einzelplatz oder ein Haushalt mit einem Birmamädchen und netten, einfühlsamen „Dosenöffnern“ wären ideal.
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| "Jerry" liebt es einfach wenn man ihn am Bauch knuddelt! | ...das könnte stundenlang so geh`n und schnurren kann man da!!! |
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Auf einen Anruf bezüglich „Jerry“ würden wir uns sehr freuen! - Fam. Rieger - Tel.: 08133-6907
erstellt
am 18.11.2001